Die Tour der Fresken und Skulpturen mit künstlerischen Wert


Hermannstadt hat eine reiche Geschichte. Das kann man Heute noch, auf einen Spaziergang durch die Straßen, bemerken. Damit Sie die Stadt besser entdecken können, haben wir gemeinsam mit dem Projekt „Die Stadt der Künstler“ (Orasul Artistilor) einige Zielpunkte festgelegt, wo Sie Fresken und Skulpturen mit künstlerischem Wert bewundern können.

„Die Stadt der Künstler“ (Orasul Artistilor) ist ein jährliches Projekt, welches eine Ecke des kleinen Rings (Piata Mica) in eine Kunstgalerie umwandelt. Das Projekt steht  für 126 Tage den Besuchern zwischen 11:00 – 22:00 Uhr offen.

Die Statue des Daniel Teutsch am Huet Platz

Vom kleinen Ring (Piata Mica) kommt man über die Lügenbrücke zum Huet Platz. Auf der südlichen Seite der Kirche wacht die Statue des Georg Daniel Teutsch. Er setzte sich sehr stark für die Rechte der sächsischen Gemeinde und für die Erhaltung der siebenbürgischen Kultur ein, und wurde somit zu einer markanten Persönlichkeit der Stadt. Die Statue stellt ihn in Bischofskleidung dar. In seiner linken Hand hält er die Bibel, wobei sich die rechte Hand auf ein Stativ stützt, auf welchem sich „der goldene Freibrief der siebenbürger Sachsen“ befindet.

Die Statue des Heiligen Nepomuk (Großer Ring nr. 2)

Der große Ring ist der nächste Platz wo wir drei weitere Meilensteine der lokalen Geschichte sehen können. Sobald die Bauarbeiten der römisch-katholischen Kirche (1734) beginnen wird auch die Statue des „Heiligen Nepomuk“ fertiggestellt. Diese soll die katholische Gegenreform darstellen.  

Ursprünglich stand die Statue unter dem Turm der römisch-katholischen Kirche und wird 1734 auf den großen Ring (Piata Mare) verlegt. Laut eines zeitgenössischen Historiker soll die Statue am Großen Ring „lächerlich“ ausgesehen haben. Die Statue bleibt am Großen Ring bis 1948, als diese vom Sockel abgerissen wurde. Erst 1988 wird die römisch-katholische Gemeinde die Statue für einen symbolischen Preis von 1 Leu abkaufen und in den Innenhof des Jesuiten Klosters bringen. Nach diesem Vorfall wird die Statue restauriert.

Das Haller Haus (Großer Ring nr.10)

Nicht weit von der römisch-katholischen Kirche befindet sich das Haller Haus. Beim Eingangsportal kann man das Wappen der Familie Haller erkennen. Von allen Elementen dieses Hauses fällt die Fassade mit den steinernen Fensterrahmen und den Löwen Fresken, am meisten auf. Diese Fresken kommen erst bei den Restaurierungsarbeiten 2006 zum Vorschein.

Das Czekelius Haus (Großer Ring nr. 16)

Auch am Großen Ring gelegen finden wir das Czekelius Haus, welches mit der Zeit im Besitz der Czekelius Familie, Reussner Familie, Weidner Familie und der Misselbacher Familie gewesen ist. Das heutige Haus ist eine Verbindung zweier Häuser und wurde Ende des letzten Jahrhundert fertiggestellt. Das Eingangsportal ist die Arbeit eines der bedeutendsten Bildhauer des 17-en Jahrhunderts, Elias Nicolai.

Das Haus mit den Karyatiden (Mitropoliei-Fleischdrgasse nr. 13)

Wir verlassen den Großen Ring und gehen Richtung Fleischergasse (Strada Mitropoliei) wo Sie zwei Ziele entdecken sollen.

Das Haus mit den Karyatiden gehört der spätbarock Phase an und ist Teil der markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Gebäude erhält das heutiges Aussehen nach dem Bau des Brukenthal Palais am Großen Ring. Die zwei Karyatiden schmücken das Eingangsportal. Auch noch als „die steinernen Jungfrauen“ bekannt liegen diese auf einem hohen Sockel. Es wird geglaubt, dass die Karyatiden die Arbeit eines Gesellen von Simon Hoffmeyer sind. Simon Hoffmeyer ist der Künstler, der die Wächter beim Brukenthal Palais geschaffen hat.

Das Müller Haus (Fleischergasse nr. 26)

Die Malereien auf der Fassade des Müller Hauses stellen einen ungarischen Cognac vom Beginn des 20-en Jahrhunderts dar. Das Haus wurde im 16-en Jahrhundert gebaut. Ende des 19ten Jahrhunderts  wurde das Gebäude von der Armee benutzt. Später wohnte Dr. Daniel Czekelius, der Direktor des Krankenhauses und Vater des Architekten Otte Czekelius, in diesem Haus.

Die Wächter der ASTRA Bibliothek (G.Baritiu nr. 5)

Am Ende der Fleischergassse (Strada Mitroploiei) kommen wir in der Nähe der ASTRA Bibliothek. Der Eingang zur Bibliothek wird von zwei halb nackten Wächtern flankiert. Gleich darüber können Sie zwei mit Girlanden verzierten Rechtecke erkennen. Zwischen den zwei Wächtern geht es in die Bibliothek herein.

Der Brunnen der Madonna mit dem Kind (Strada Dealului)

Ein weiteres Ziel auf unserer Tour ist der Brunnen auf der Dealului Straße, welches auf Wunsch des Hermannstädter Magistrats 1905 an diesen Platz gestellt wurde. Mitten im Brunnen erhebt sich die Statue der Madonna mit dem Kind. Die Frau ist in römischer Kleidung dargestellt und sitzt auf einem Haufen Steine. Die Art und Weise wie Ihr Kleid herunterhängt verleiht der Skulptur das Bewegungselement. Die Haare sind ebenfalls im römischen Stil dargestellt. In Ihrer Linken Hand hält sie ein Pokal, aus dem Wasser fliest. Das Kind ist nackt dargestellt was auf seine Reinheit hindeutet. Viele Kunstkritiker sind der Meinung, dass dies die Heilige Mutter mit Jesus darstellen soll.   

Transformatorenstation (Cetății-Straße)

Wir beenden die Tour mit einer jüngeren Kunstattraktion, im Street Art Stil. Beim Ausgang aus dem Parkplatz bei der 90-er Kaserne kann man ein Street Art Kunstwerk bemerken welches das „Elektrizitätswerk Sadu I“ beschmückt. Der Künsler ist von der Idee ausgegangen dieses Gebäude als den „Elektrizitäts Turm“ darzustellen. Das Elektrizitätswerk Sadu I war sehr repräsentativ für diese Gegend da es das erste Werk seiner Art in Rumänien gewesen ist. Daher hat dieses auch einen Abdruck auf die Gemeinde hinterlassen.     

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