10 wichtige Hermannstädterinnen


Es haben viele wichtige Persönlichkeiten am Geschichtsrad Hermannstadts gedreht. Es meistens Hermannstädter gewesen, die in die Stadtgeschichte eingegangen sind. Erlauben Sie uns heute über einige der wichtigsten Hermannstädterinnen zu sprechen. Es sind mit Sicherheit mehr als 10 wichtige Hermannstädterinnen daher sind wir für neue Vorschläge, um die Liste zu erweitern, stets offen.

Vízaknai Affra von Salzburg (XV-XVI Jahrhundert) – Gemahlin von Thomas Altemberger

Affra stammte  aus einer adligen Familie aus Salzburg (Ocna Sibiului) und war mit Emericus de Bogath verheiratet. Die verwitwete Affra heiratet Thomas Altemberger, den Königsrichter Hermannstadts. Nach der Heirat beginnt der Bau eines der schönsten gotischen Häuser Hermannstadts, heutiger Sitz des Geschichtsmuseums-Thomas Altemberger. Ihr Wappen stellt einen Arm mit einem Schwert, welches aus einer Krone hervorkommt dar, und ist beim Schlussstein der Loggia im Innenhof des Geschichtsmuseum zu sehen.
Historisches Museum im ALtemberger Haus

Johanna Balk (XVII Jahrhundert) – Tochter des Sachsengraf Daniel Melmer

Nicht alle Liebesgeschichten haben ein glückliches Ende. Erinnern Sie sich daran, wenn Sie das nächste mal auf der Samuel von Brukenthal Straße spazieren, dass hier eine Dame vor längerer Zeit, aus Liebe zu Ihrem Ehemann, Selbstmord begangen hat. Johanna Balk, Tochter des Sachsengraf Daniel Melmer, verheiratet mit dem Stadtapotheker Wilhelm. Verwitwet, musste Johanna die Gemahlin des Prinzen Bathory werden, doch diese bevorzugte Ihrem Leben ein Ende zu setzten, indem Sie sich eine Nadel durchs Herz stach. Somit ist Sie Ihrem Geliebten ewig treu geblieben.

Sophia Katharina von Brukenthal (1725-1782) – Ehefrau von Samuel von Brukenthal

Die Tochter des Bürgermeisters Daniel Klokner von Kloknern wird 1745 die Ehefrau vom Samuel von Brukenthal. Obwohl die Historiker glauben, dass es eine auf Interessen basierte, Hochzeit gewesen ist, hat Sophia Katharina Ihren Ehemann in all seinen Aktivitäten unterstützt. Sophia war eine sehr Für jene Zeiten war Sie eine eigenständige Frau. Sie bestellte und verhandelte unterschiedliche Kunstobjekte, zahlte Rechnungen und beaufsichtigte mehrere Haushälter. Beim Eingangsportal zum Brukenthal Palast findet man das Wappen Ihrer Familie neben das vom Brukenthal finden.
Brukenthalmuseum

Rahel Bethlen (XVIII Jahrhundert) - Witwe des Graf Gregorius Bethlen

Rahel Bethlen ist diejenige, die das Haus mit Karyatiden (das Haus mit den steinernen Jungfrauen) geträumt, und im 18-en Jh auch verwirklicht hat. Sie kaufte das Grundstück, welches ursprünglich dem Meister Sebastian Hann gehörte, für 7000 ungarische Forint. Rahel hat wahrscheinlich die zwei steinernen Jungfrauen beim Klausenburger Meister Simon Hoffmayer bestellt. Auch zu beachten ist das Tor aus Eichenholz mit barocken Verzierungen.
Karyatiden Haus

Kamilla Asbóth (1838- 1908) – erste Photographin Hermannstadts

Kamilla wurde am 9 Februar 1838 in Budapest geboren. Nach dem Tod ihres Onkels Theodor Glatz erbt sie dessen Werkstatt. Die Werkstatt befand sich am Großen Ring Nr. 9 (Piata Mare). Sie verewigt durch Ihre Photos, Familien Porträts und Landschaften. Ihre bekanntesten Arbeiten sind die Porträts junger Frauen, welche in traditionellen Trachten gekleidet sind. Die Werkstatt wurde nach Ihrem Tod vom Fotographen Emil Fischer abgekauft.

Silvia Stein von Spiess (1901-1993) – die erste Ornithologin

Silvia wurde als erste Ornithologin Siebenbürgens und Rumäniens anerkannt. Ihr Wissen über Tiere und insbesondere über Vögel verdankt sie Ihrem Vater, August von Spiess, der Gründer des Jagdmuseums in Hermannstadt. Sie begleitet Ihren Vater schon von klein an bei Jagd- und Forschungsaktivitäten. Sie spezialisiert sich auf Raubvögel und wird über die Jahre Vorlesungen bei unterschiedlichen internationalen Messen halten. Nach dem Krieg hat Sie beim Naturwissenschaftsmuseum arbeitete.
Jagdmuseum "August von Spiess"

Julianna Fabritius Dancu (1930-1986) – Künstlerin und Schriftstellerin

Die Malerin, Ethnographin, Kunsthistorikerin, Publizistin und Grafikerin Julianna Fabritius Dancu ist dank der über 100 Malereien, die als Thema die Kirchenburgen um Hermannstadt und Kronstadt haben, bekannt geworden. Sie studiert in Bukarest wo sie wegen Spionage zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Nach den 2 Jahren in Haft kehrt Sie zurück nach Hermannstadt und wird Zeichnerin beim Brukenthal Museum. Ihre wichtigste Arbeit bleibt „Erinnerungen aus Alt-Hermannstadt“ (Amintiri din Sibiul vechi).

Dorina Stanca (1927-2019) – Schauspielerin und Gemahlin vom Radu Stanca

„Eşti, de acum înainte, înţelesul meu cel mai intim. Eşti sensul meu cel adevărat, îndumnezeirea mea. Şi te chem. Pentru că vreau să mă îndeplinești; te chem, te chem neîncetat, tu, lumina mea, viaţa mea, împlinirea mea.”(„Du bist ab nun mein intimstes Verständnis. Du bist mein wahrster Sinn. Ich rufe dich damit du mich vervollständigst. Ich rufe dich, ich rufe dich, du, mein Licht, mein Leben, meine Vervollständigung“). So sprach Radu Stanca, in einem der vielen Liebesbriefe seine schönen Frau Doti an. Obwohl das Schicksal viele Hindernisse in deren Beziehung gebracht hat, schaffen es die Worte des Radu Stanca uns zu rühren.

Melita Ruhn (1965) – Turnerin

Melita Ruhn wurde am 19 April 1965 in Hermannstadt geboren. Sie geht in die Turngeschichte für die perfekte Ausführung einer Übung am Boden bei der Olimpiade Forth Worth (1979) ein. Sie ist eine der wenigen Turnerinnen, die die Note 10 erhalten haben. 1980, gemeinsam mit Ihrem Team, bringt Sie eine Silbermedaille und 2 Bronzemedaillen von der Olympiade aus Moskau nach Hause, aktuell ist sie Sportlehrerin an einer Münchner Schule.

Lia Perjovski (1961) – Künstlerin, Gründerin und Koordinatorin der CAA-CAA

Das zeitgenössische Kunstarchiv – Das Zentrum für Kunstanalyse (CAA-CAA) ist ein informelles Institut, ein interdisziplinäres - und erzieherisches Projekt welches von Lia Perjovski gegründet wurde. „Im Zuge Ihrer künstlerischen Praxis, vom eigenen Körper (Leistungsmerkmale der 80er und 90er) zum Wissenskörper beschreibt ein persönliches Szenario – auf der suche nach Sinn und Normalität. Das Institut stellt ein Raum der post-Produktion und des Dialogs, des überdenken und  Verwerten der Informationen, als auch der Strukturierung der Ideen, dar.“ schreibt Sie über sich https://institutulprezentului.ro/.          

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