Die Lügenbrücke
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Piața Mică

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Die Lügenbrücke wurde auf dem Gelände eines Torturms der zweiten Festung erbaut. Die Brücke verbindet die beiden Bereiche des Kleinen Marktes, so dass die Verknüpfung zwischen der Unter- und Oberstadt zweifellos der sagenhafteste Ort in Sibiu ist.

Ein wahres Symbol der Stadt, die Lügenbrücke wurde im Jahr 1859 in der Fabrik Fredericus Hutte wieder aufgebaut. Sie ist die erste Brücke in Rumänien und die zweite in Europa, die aus Gusseisen gefertigt ist, hat Verzierungen aus Durchbrucharbeiten und an den Enden zwei große Kreise mit dem Stadtwappen.

Bevor die Brücke gebaut wurde, war der Durchgang zwischen den beiden Marktbereichen unter einer Ansammlung von Gebäuden, die 1851 abgerissen wurde. Die Wand, die die Treppe unterstützt, umfasst einen Rahmen aus Quadratstein, ein Überbleibsel eines mittelalterlichen Gebäudes. Die Lügenbrücke ist ein romantischer Treffpunkt der Vrliebten, obwohl es mindestens vier Legenden über diese Brücke gibt...

Die berühmteste Legende ist, dass die Brücke Ohren und eine unvorstellbare Kraft hat, so dass wenn die Brücke eine Lüge hört, sie zu stöhnen anfängt, zusammenbricht und den Lügner mit den Füßen auf die Erde bringt.

Laut einer anderen Legende, fanden auf den Kleinen Ring in Sibiu Märkte statt. Nachdem die Käufer zu Hause ankamen, stellten Sie fest, dass sie hinterlistet wurden. Sie gingen zurück zum Markt, nahmen die Händler an der Kehle und warfen sie diese von der Brücke, währen die Menschen sie auslachten. Somit sollten die Händler künftig Angst haben, die Menschen in Sibiu zu betrügen.

Eine Legende besagt, dass Verliebte auf dieses Brücke spazierten. Die jungen Menschen schworen sich dort die ewige Liebe und die Mädchen behaupteten, dass sie Jungfrauen wären. Jedoch entdecke man nach der Hochzeitsnacht, dass sie einige gelogen haben. Die Lügnerinnen wurden auf der Brücke geschleppt und über das Geländer geworfen.

In Sibiu lebten auch viele Kadetten, die an der Militärakademie studierten. Sie begegneten einheimischen Mädchen auf der Brücke und schworen ihnen die ewige Liebe. Leider wurden die Mädchen von den Männern und ihren Liebesschwüre im Stich gelassen.

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Das Blaue Stadthaus befindet sich im Großen Ring, Nr. 5, in der Nähe des Brukenthal Palastes. Das Gebäude stammt aus dem XV. Jahrhundert, aber die gegenwärtige Benennung wurde im Jahre 1819 erteilt. Das Stadthaus ist im spätbarocken Stil ausgeführt. Die Fassade, die sich auf zwei Stockwerke erstreckt, wird von der dreieckigen Attika dominiert, die mit dem Hermannstädter Stadtwappen geziert ist. Einige Details im Inneren des Denkmals – der Kreuzgewölbedurchgang, einige spätgotische Einrahmungen, die bruchstückhaft erhalten und in den Wänden eingebettet sind, die Gewölbe in den Erdgeschossräumen – deuten auf eine höhere Alter des Gebäudes. Im Laufe der Zeit fand eine Reihe von Eingriffen an das Gebäude statt, so dass sie außer der wenigen erhaltenen Elemente nicht von besonderem Interesse ist. Im hinteren Teil des Gebäudes fanden Theateranstaltungen zwischen 1768-1783 statt, als es Eigentum des Barons von Moringer war. Ein Jahrhundert später wurde die Rechtsakademie im Jahre 1844 gegründet und einige Jahre später wurde es Sitz der Gesellschaft der Naturwissenschaften (1858-1862). Mitte des neunzehnten Jahrhunderts fungierte hier auch das Bekleidungsgeschäft „Zum Herzog von Reichstadt“. Derzeit beherbergt das Innere des Gebäudes Sektoren des Brukenthal-Museums.
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5.0 1 review
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Das Haus der Künste ist eines den historischen Gebäude der Stadt Sibiu. Sie wird als Metzgereienhalle in den Kirchenabschriften des Jahres 1370 aufgezeichnet und gilt als das älteste „Zunfthaus“ Siebenbürgens. Das Gebäude bestand anfänglich nur aus den Erdgeschoss, dessen Gewölbe heute noch zu sehen sind. Später wurde der erste Stock als Lagerraum gebaut und bestand aus einem Einzelsaal. Das Erdgeschoss hat ausschließlich als Gewerbefläche gewirkt und war in 11 Räume zum Schneiden und Verkauf von Fleisch aufgeteilt. Die acht offenen Bögen waren Besitz der Gemeinschaft seit uralten Zeiten, laut der Stadtsatzung von 1589. Ser große Raum im Obergeschoss diente im XVI.-XVII. Jahrhundert als Treffpunkt der Kürschnergilde und später als Haferablagerung. Das Gebäude wurde für ein paar Monate, im Jahr 1765, zur Aula für die Theaterschauspieler geführt von der Schauspielerin Gertraud Bodenburger umgebaut. Anlässlich der Reparaturen am Gebäude im Jahre 1787, wurde auf der Südfassade das Hermannstädter Stadtwappen mit den gekreuzten Schwertern und Seerosenblätter, nach dem Vorbild der Zeit, angebracht. Das Gebäude wurde zwischen 1962 und 1967 renoviert und ist seitdem Teil der kulturellen Stadtrundfahrt. Gegen Ende des XX. Jahrhunderts erwarb das Gebäude das Brukenthal-Museum. Das Erdgeschoss diente als Lagerraum für zeitgenössische Kunst. Der große Saal wurde als Ausstellungsfläche genutzt und war offen für alle Arten von künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen. Zu diesem Zeitpunkt erhält das Gebäude die Benennung „Haus der Künste”. Die Bestimmungsart des Hauses der Künste wurde im Sommer 2007 geändert. Sie wird durch die Geschäftsführung des Museumkomplexes der traditionellen Volkskultur „Astra“ geführt und ist Sitz des Museums für Ethnographie und Sächsische Volkskunst „Emil Sigerus“.
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5.0 2 reviews
Nach der Invasion der Tataren im Jahr 1241, wurde Sibiu zwischen den XIII. und XVI. Jahrhunderten mit massiven roten Backsteinmauern in vier Stufen verschanzt. Dies führte zu der Benennung der Stadt Sibiu als Rote Burg. Die Mauern erstreckten sich auf ungefähr 4 km und waren mit 39 Verteidigungstürmen und fünf Basteien ausgestattet. Heutzutage sind die Soldischbastei, die Hallerbasteie und folgende Türme zu sehen: Treppenturm, Ratsturm, Zimmermannsturms, Armbrusterturm, Töpferturm, Dicker Turm, Ledererturm, Pulverturm. Die äußere Verteidigungsmauer in der dritten Befestigungsreihe ist entlang des Corneliu Coposu Boulevards ersichtlich. Zwischen der Fahrbahn und der Mauer ist ein grüner Bereich, der aus dem Jahre 1791 stammt und anfänglich zwischen der Haller-Bastei und dem Dicken Turm gegründet wurde. Später wurde die grüne Fläche, bekannt auch als „Promenade der Invaliden“, bis zu der Heltauerbastei erweitert. Ein anderer Teil der Mauer befindet sich entlang der Manegenstrasse, auf der östlichen Seite der Ursulinenkirche. Die Mauer hat hier eine Reihe von Halbrundbögen, die für die Unterstützung der Beobachtungsgalerie entworfen wurden. Am Ende in Richtung der Ursulinenkirche, bildet die Mauer zwei Arkaden, die eine Durchgangsgalerie zum ehemaligen Mönchenhof unterstützen. Derzeit stellt diese Galerie die Verbindung zur Constituţiei Straße dar. Hier war ehemalig der Barberturm, in der Nähe des Salz-Tors. Das älteste Gebäude der Stadt Sibiu befindet sich in seiner ursprünglichen Form im Hof des Huet Platzes Nr. 2. Dort ist ein 30 m langer Abschnitt der Verteidigungsmauer der ersten Befestigungsreihe aus dem XIII. Jahrhundert zu finden. Die Mauer auf der Harteneckgasse, zwischen den Zimmermannsturm und den Töpferturm, wurde zwischen 1357 und 1366 gebaut. Derzeit sieht die Wand wie in der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts aus, als sie in Backstein wiederaufgebaut und im unteren Bereich mit geräumigen Arkaden versehen wurde, die den Beobachtungsweg unterstützen. Ein Teil der Schutzmauer der dritten Befestigungsreihe liegt zwischen der Soldischbastei und der Fleischergasse, auf der Ioan Lupas Straße, im Hof des Octavian Goga Gymnasiums. Ein weiterer Teil der Wehrmauer mit einer Länge von über 200 m, kann auf der Centumvirilor Straße, zwischen der Odobescu Str. und der Quergasse bemerkt werden, auf den ehemaligen „Hundsrücken“ zwischen der Ober- und der Unterstadt.
Str. Cetăţii, Bulevardul C. Coposu, Str. Manejului, Piaţa Huet, Str. Ioan Lupaş, str. Centumvirilor, Sibiu, România
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5.0 1 review
Der Pulverturm befindet sich im Innenhof der Independenţa Schulgruppe, nördlich der Burg, auf der Ocnei-Straße. Es wurde im Jahre 1552 an Stelle des älteren Schmiedeturms aufgebaut und war Teil des stärksten Befestigungskomplexes der Stadt, welches das Bürger-Tor (oder Schuhmacher-Tor) verteidigte. Der Name des Turms stammt von seinem Zweck zu jener Zeit als Verteidigungsturm und Pulverlager für leichte oder schwere Waffen. Der massive Turm hat einen kreisförmigen Grundriss und ein Dach mit dicken Mauern und kleinen Schießscharten. Er wurde auf dieser Weise gebaut, um der Belagerungsartillerie Widerstand zu halten. Nur ein kleiner Teil liegt nach außen frei. Der Zugang zum Innenraum erfolgt über eine Rampe, die zum Eingang der gegenwärtigen Mauergasse und dem Beobachtungsweg führt. Der Blitzableiter des Turms bleibt auch heutzutage erhalten. Der Turm wurde zwischen 1974 und 1975 restauriert. Sein letzter Zweck ist die Beherbergung der Kreationswerkstätte der Künstlergewerkschaft.
Turnul Pulberăriei, Strada Ocnei 31-33, Sibiu, România
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Der Ledererturm, auch Kleiner Pulverturm genannt, befindet sich auf der Schießpulvergasse, stammt aus dem XV. Jahrhundert und ist einer der beiden Türme, die in der Unterstadt erhalten bleiben. Der Turm war Teil des vierten Befestigungsmauer der Stadt Sibiu. Der Name des Turms stammt von der Lederer-Gilde, die in diesem Teil der Stadt Werkstätte hatte und welche sich mit dessen Sicherheit und Instandhaltung beschäftigten. Der Ledererturm hat eine achteckige Form und ist auf vier Ebenen gebaut, von denen die letzte herausragend, mit einem Pyramidendach. Hier erscheinen für das erste Mal lose Schießscharten für Kanone. Jede Seite des Turms hat Löcher für Erdöl und Schießscharten für die leichte Artillerie, zahlreicher an der Außenseite. Das Dach hat eine rechteckige Windfahne aus Metall, die, wahrscheinlich, vor kurzem, nach der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erschien. Ledererturm ist als ein großer Überlebende der Stadt Sibiu betrachtet, wobei es mehrmals im Laufe der Jahre zerstört und wiederaufgebaut wurde. In dem großen Brand vom 31. März 1566 hat der Turm explodiert, weil das Pulver hier gelagert war. Der Turm wurde dann von einer anderen Brandkatastrophe, am 7. September 1570 getroffen, damit am 28. August 1638, es dem dritten Mal, wenn der Turm von Blitz geschlagen, explodierte. Es wurde im selben Jahr wieder aufgebaut.
Turnul Pielarilor, Strada Pulberăriei, Sibiu, România
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5.0 1 review
Der Töpferturm befindet sich auf der Harteneckgasse, zwischen dem Armbrusterturm und dem Zimmermannsturm, wobei er mit dem letzteren durch eine Mauer innerhalb der dritten Befestigungsreihe der Stadt verbunden wird. Der Turm wurde im XIV. Jahrhundert gebaut und wurde im Laufe der Zeit mehrmals repariert und umgebaut. Seine heutige Form stammt aus dem XVI. Jahrhundert. Der Töpferturm ist aus Stein und Ziegel gebaut und hat einen rechteckigen Grundriss. Der Turm zieht sich auf mittlerer Ebene zurück und endet oberen Teil durch den klassischen vorstehenden Abschnitt, gestützt durch Kragbalken mit Schießscharten zwischen den Bögen. Auf der ersten Ebene des Turms sind schlüssellochförmige Schießscharten, um das Feuer der Hakenbüchsen zu erlauben. Die obere Teil des Turms ist herausragt und unterstützt von Konsolen in deren Verbindungsbögen Werfenlöcher vorgesehen sind.
Turnul Olarilor, Strada Cetății, Sibiu, România
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Der Armbrusterturm, später als Tuchmacherturm bekannt, ist der südlichste der drei Verteidigungstürme auf der Harteneckgasse. Er stammt aus dem XIV. Jahrhundert und ist Bestandteil der dritten Befestigungsmauer der Stadt Sibiu. Sein Name stammt von den schlüssellochförmige Schießscharten im ersten Geschoss. Der Turm besitzt einen achteckigen Grundriss und besteht bis zu einer Höhe von 1 m aus Steinmauerwerk, das sich weiter oben mit Ziegelmauerwerk fortsetzt. Fünf Seiten befinden sich innerhalb der Festung. Der obere Teil des Turms ragt heraus und wird, wie die meisten Türme in Sibiu, auf Kragbalken gestützt. Die Verbidungsbögen der Kragbalken haben Wurflöcher. Der Turm hatte im Inneren zwei Patrouillenwege für Manöver und Wache während den Verteidigungskriege. Es wird angenommen, dass der jetzige Turm infolge der Umwandlung und Erhöhung eines älteren Turms entstanden ist.
Turnul Archebuzierilor, Strada Cetății, Sibiu, România