Das Haus der Künste
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Galeriile de Artă Populară, Piaţa Mică, Nr. 21, Sibiu, România

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Das Haus der Künste ist eines den historischen Gebäude der Stadt Sibiu. Sie wird als Metzgereienhalle in den Kirchenabschriften des Jahres 1370 aufgezeichnet und gilt als das älteste „Zunfthaus“ Siebenbürgens.

Das Gebäude bestand anfänglich nur aus den Erdgeschoss, dessen Gewölbe heute noch zu sehen sind. Später wurde der erste Stock als Lagerraum gebaut und bestand aus einem Einzelsaal. Das Erdgeschoss hat ausschließlich als Gewerbefläche gewirkt und war in 11 Räume zum Schneiden und Verkauf von Fleisch aufgeteilt. Die acht offenen Bögen waren Besitz der Gemeinschaft seit uralten Zeiten, laut der Stadtsatzung von 1589. Ser große Raum im Obergeschoss diente im XVI.-XVII. Jahrhundert als Treffpunkt der Kürschnergilde und später als Haferablagerung.

Das Gebäude wurde für ein paar Monate, im Jahr 1765, zur Aula für die Theaterschauspieler geführt von der Schauspielerin Gertraud Bodenburger umgebaut. Anlässlich der Reparaturen am Gebäude im Jahre 1787, wurde auf der Südfassade das Hermannstädter Stadtwappen mit den gekreuzten Schwertern und Seerosenblätter, nach dem Vorbild der Zeit, angebracht. Das Gebäude wurde zwischen 1962 und 1967 renoviert und ist seitdem Teil der kulturellen Stadtrundfahrt.

Gegen Ende des XX. Jahrhunderts erwarb das Gebäude das Brukenthal-Museum. Das Erdgeschoss diente als Lagerraum für zeitgenössische Kunst. Der große Saal wurde als Ausstellungsfläche genutzt und war offen für alle Arten von künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen. Zu diesem Zeitpunkt erhält das Gebäude die Benennung „Haus der Künste”.

Die Bestimmungsart des Hauses der Künste wurde im Sommer 2007 geändert. Sie wird durch die Geschäftsführung des Museumkomplexes der traditionellen Volkskultur „Astra“ geführt und ist Sitz des Museums für Ethnographie und Sächsische Volkskunst „Emil Sigerus“.

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Das Römisch-Katholische Pfarrhaus ist die erste wichtige Sehenswürdigkeit im Großen Ring, die im Zeitraum 1726-1739 im Barock-Stil gebaut wurde. Das Gebäude hat den Jesuitenseminar in der Vergangenheit beherbergt und beinhaltet Bruchstücke der Kürschnerhalle. Das Gebäude war 1466 der Sitz der Schneidergilde und 1688 haben die Jesuit-Mönche den Raum für katholische Gottestdienste eingerichtet. Die katholische Grundschule wirkte im Zeitraum 1774-1790 im zweiten Stockwerk, die in das Gebäude der Ursulinen versetzt wurde, um Raum für das Staasgymnasium zu schaffen. Das Gymnasium wurde 1899 in seinem gegenwärtigen Gebäude des Gymnasiums Gheorghe Lazar übersiedelt. Das Haus war zwischen 1899 und 1907 Sitz des Kreichliche Gerichts. Im Erdgeschoss wurden Geschäftsflächen seit dem Ende des XIX. Jahrhunderts geöffnet. Auf der linken Seite wurde das erste Informationsbüro für Hotels, Bars und Restaurants in Sibiu betrieben, das 1907 im Kleinen Ring Nr. 9 umzog, um Platz für die Niederlassung der Handelsbank aus Pest zu schaffen. Nachdem die Bank 1920 geschlossen wurde, war dies der Sitz Siebenbürgische Bank und Sparkasse, bis zu der Verstaatlichung. Im inneren Hof des Pfarrhauses befindet sich die Statue des Heiligen Märtyrers Johannes Nepomuk. Diese befand sich ursprünglich auf den Großen Ring, wurde aber vom kommunistische Regime entfernt. Die Statue stand eine lange Zeit im Hof des Brukenthal-Museums, bis sie in den Innenhof verlegt wurde.
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Das Hermeshaus, erbaut zwischen 1865-1867, ist das ehemalige Gewerbevereinsgebäude. Zur Zeit hat hier das „Franz Binder"-Völkerkundemuseum seinen Sitz. Infolge archäologischer Ausgrabungen wurden hier Spuren einer alten Holzwohnung aus dem XII. Jahrhundert entdeckt. Das Gebäude ist im neugotischen Stil gebaut, was dem Architekturensemble des Großen Rings Eleganz und Auszeichnung verleiht. Der Name des Hauses stammt aus der griechischen Mythologie, laut deren Hermes der Gott des Handels ist. Der Name ist symbolisch, da im Mittelalter hier Handel durchgeführt wurde. Das Gebäude ist wichtig aus historischer Sicht, weil es sich im ältesten zentralen Teil der Stadt Sibiu befindet und weil Persönlichkeiten der Zeit einst hier gelebt haben: Leiter der Sachsen, königliche Richter während der XVII. – XVIII. Jahrhunderten. Dies wird durch die drei Steinplatten bescheinigt, die die Besitzer des alten Gebäudes, vor dem Gewerbevereinsgebäude, erwähnen. Seit 1993 beherbergt das Hermes-Haus das „Franz Binder"-Völkerkundemuseum, das erste und einzige Museum für außereuropäische Ethnographie in Rumänien.
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Das Luxemburg Haus befindet sich im Kleinen Ring Nr. 16 und wurde auf der ersten Befestigung der Stadt gebaut. Das Gebäude hat Fassaden in Richtung des Kleinen Rings und des Albert Huet Platzes und besteht aus einem alten, gothischen Gebäude aus dem XV. Jahrhundert und einem neuen Gebäude im Barockstil aus dem XIX. Jahrhundert. Das Gebäude erhielt den heutigen Namen im Jahr 2004, während des Besuchs des Großherzogs Henri von Luxemburg und der Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg in Rumänien. Anzumerken ist, dass das Gebäude mit Hilfe des Großherzogtums Luxemburg zwischen 1999-2003 renoviert wurde. Im Erdgeschoss werden Gotik- und Renaissance-Elemente (Rahmen, Gewölbe) aufbewahrt. Das Gebäude zeichnet sich mehr durch die wunderschöne barocke Holzarbeite und Stuckausschmückung der Stockwerke aus. Im neunzehnten Jahrhundert war das Gebäude Eigentum des evangelischen Pfarrers Johann Georg Schaser, dessen Name das Gebäude ehemalig getragen hat.
Piața Mică, Nr. 16, Sibiu, România
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Das Lutsch Haus ist im Großen Ring, Nr. 13 zu finden. Es wurde nach einem seiner Besitzer aus dem XVI. Jahrhundert benannt und ist es eines der wichtigsten historischen Gebäuden in Hermannstadt. Das Gebäude bestand anfänglich aus einer Turmwohnung mit vier Stockwerke, ähnlich dem Hallerhaus. Der ursprüngliche Plan des Gebäudes kann anhand des Kellerplans erkannt werden, wo einige Details bewahrt wurden (Steinrahmen mit abgeschrägten Kanten, Wendeltreppe zum Obergeschoss und teilweise, dasFundamente einer Kapelle mit polygonalem Chor, im hinteren Teil des Hauses - die ehemalige St. Ladislaus Kapelle). Einige Historiker sind der Ansicht, dass dieses Haus im Jahre 1424 von König Sigismund erbaut wurde, um Könige, Fürsten und hohen Beamten während ihrer Besuche zu unterbringen. Bis Ende des XV. Jahrhunderts war das Haus Eigentum der Familie Altemberger. Zwischen den Jahren 1537-1593 gehörte es der Familie Haller. Anschließend gelangt das Gebäude im Besitz von Johann Lutsch. 1661 wird das Gebäude Eigentum von Georg Reussner, der laut einer „Legende“ das Haus infolge eines Kugelspiels gewonnen hat. Nichtsdestotrotz das Wappen mit den Zahlen, zeigte auch zwei Hände mit einem Kegel. 1821 spenden die Nachfolger des letzten Eigentümers das Gebäude dem Staat. Die letzte Renovierung fand 1999 statt.
Piața Mare, Nr. 13, Sibiu, Romania
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Das Weidner-Reussner-Czekelius-Haus ist im Großen Ring Nr. 16. Die Benennung stammt von drei aufeinanderfolgenden Besitzern, die die Archiektur beeinflusst haben. Das Haus entstand durch das Verknüpfen zweier Gebäuden aus dem XVI. Jahrhundert. Der rechte Flügel mit dem Portal gehörte der Familie Weidner und wurde danach Eigentum des Senators Johann Reussner-Jr. Der andere Flügel des Gebäudes, tief in Richtung des Hofes, wurde Besitz der Familie Czekelius im letzten Quartal des XVI. Jahrhunderts. Das Gebäude hat viele Veränderungen im Laufe der Zeit durchgemacht. Das Erdgeschoss wurde abgetrennt und in einer Reihe von Geschäften umgewandelt. Das erste Haus bewahrt die einzigen Details von Interesse für die Besucher. Der Übergang in den Hof hat einen geschnitzten steinernen Türrahmen. In der Mitte eines Gesims ist ein schildförmiges Abzeichen mit abgerundeter Spitze, beschriftet mit den Stichwörtern C. W. (Cirves-Servatius Weidner Jr.) und dem Jahr 1582. 1902 wurden Freskenfragmente im Empfangssaal des Obergeschosses entdeckt (die bedauerlicherweise später angestrichen wurden), die Szenen aus dem trojanischen Krieg darstellten. Anscheinend gehörten die Wandmalereien dem späten XVI . Jahrhundert und der Mitte des nächsten Jahrhunderts. Da hier ein Lagerhaus für Metall- und Chemieerzeugnisse gewirkt hat, können auch heutzutage die Wagenschienen im Innenhof betrachtet werden. Die Produkte wurden mit den Wägen vom Entladungsort, neben dem Tor, bis zum Lagerungsort, das letzte Gebäude im Hof, befördert.
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3.0 2 reviews
Das Hallerhaus, gebaut im Gotik- und Renaissance-Stil, ist das wichtigste Wohnhaus im Großen Ring von Hermannstadt. Es wurde erstmals im Jahre 1472 dokumentiert. Der gothische Stil wird heutzutage durch wenige Elemente dargestellt: der L-förmige Grundriss des Hauses, die Fassade zur Straße und einige Torbögen und Umrahmungen. Im inneren Hof befindet sich ein Turm-Haus auf zwei Stockwerke mit einem steilen Satteldach. Der Zugang zum Turm erfolgte ehemalig durch die bestehende Wendeltreppe eines Nebengebäudes, die am Turm angebaut wurde. Im Jahre 1537 wurde das Haus von dem Bürgermeister Petrus Haller übernommen, der es in einem eleganten Renaissance-Gebäude umgewandelte. Petrus Haller war der Nachkomme einer Händler-Patrizier-Familie aus Nürnberg und hatte ehelichen Beziehungen zu den berühmten Händler-Familien aus Frankfurt am Main, Augsburg, Wien und Antwerpen. Das Haus bleibt Eigentum seiner Familie 345 Jahre lang. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Gebäudefassade seit mehr als drei Jahrhunderten nicht geändert wurde. Dies kann anhand einer Zeichnung aus dem Jahre 1703 erkannt werden, in welcher die Enthauptung des Bürgermeisters Johann Sachs von Harteneck dargestellt wird.
Piața Mare, Nr. 10, Sibiu, România
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Das Hecht-Haus befindet sich im Großen Ring Nr. 8. Anfänglich war es Sitz der Münzprägeanstalt und Eigentum des Bankiers von Florenz. 1472 wurde das Haus von Georg Hecht, Bürgermeister von Sibiu in jener Zeit, erworben. Die ursprüngliche Konstruktion wurde im XIV. Jahrhundert errichtet und im XV. Jahrhundert gerändert. Es stellt Details im Gotik- und Renaissance-Stil dar, hat zwei Stockwerke und einen hohen Dachboden mit zwei Reihen von Dachfenstern. Im Erdgeschoss sind gewölbte Räume und in den Obergeschösse befinden sich Netzgewölbe und sternförmige Gewölbe, sowie auch eine Rahmentür mit gekreuzten Stäben. Der gewölbte Übergang im Erdgeschoss hat eine Länge von 20 m und einen spätgotischen Steinrahmen auf der linken Seite. Im Jahre 1745, nach der Eröffnung der Poststrecke Wien – Hermannstadt, wirkte hier das erste Postamt Siebenbürgens. Die sächsischen Führer haben eine lange Zeit hier gewohnt. 1821 wurde das Gebäude Sitz der Sächsischen Universität, eine Einrichtung die einem Sächsischen Landtag entspricht.
Piața Mare, Nr. 8, Sibiu, Romania
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Das Generalshaus, das auf den Großen Ring in Hermannstadt zu finden ist, wurde im XV. Jahrhundert erbaut. Im XVI. Jahrhundert gehörte es dem königlichen Richter Albert Huet und im Jahre 1779 wurde es von der Magistratur erworben. Zwischen 1784-1904 diente das Gebäude als Sitz des Generalkommandos der österreichischen Truppen in Siebenbürgen. Aus diesem Grund wurde es Haus der Generäle genannt und behält diesen Namen auch heutzutage.
Piața Mare, Nr. 7, Sibiu, România